Eine Fahrt durch
die Stadt am Traunsee.

GMUNDNER
STRASSENBAHN

Der kleinste und einer der
steilsten Straßenbahnbetriebe
der Welt!

Mit einer Streckenneigung von exakt 10% zählt sie zu den steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Weniger bekannt ist, dass sie mit nur 2,3 km Streckenlänge, 5 Triebwagen und 5 Mann Personal als kleinster elektrischer Straßenbahnbetrieb der Welt gilt, der ganzjährig öffentlichen Verkehr anbietet – mit immerhin über 300.000 Fahrgästen im Jahr. Die im Zuge der Durchbindungsarbeiten getätigten Investitionen in die Infrastruktur Gmundens leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem attraktiven, modernen Erscheinungsbild der Stadt.

Mit der geplanten Weiterführung der Strecke durch das Stadtzentrum von Gmunden, über die Traunbrücke und Anbindung an die Traunseebahn trägt die zukünftige stadt.regio.tram neben dem positiven Einfluss auf den Individualverkehr zu einem urbanen und nachhaltigen Lebensstil in Gmunden bei.

GMUNDEN

Neben der wunderschönen Lage direkt am Nordufer des Traunsees, umringt von Bergen, besticht die Bezirkshauptstadt Gmunden vor allem durch sein umfangreiches Sport- und Kulturangebot sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind die Gmundner Keramik und die Fernsehserie „Schlosshotel Orth“ aus den 1990er Jahren.

Die Geschichte der Bahn

Als die Kurstadt Gmunden 1894 ihre Straßenbahn bekam, hielt auch die elektrische Beleuchtung in Gmunden Einzug. Erst durch den Dauerabnehmer Straßenbahn war dies wirtschaftlich.

Mit vier Motorwagen, die teilweise auch zur Gepäckbeförderung eingerichtet waren, wurde am 13. August 1894 der Betrieb auf der Linie Rudolfsbahnhof (heute Hauptbahnhof) – Rathausplatz aufgenommen. Die Überwindung des Höhenunterschiedes von 60 m machte die Trassenführung nicht gerade einfach, und noch heute wird die Gmundner Tramway wegen ihrer Steigung von exakt 10% – die Semmeringbahn hat “nur” 2½ % – weltweit bestaunt.

Neben der Verbindung über die Traunbrücke war ursprünglich auch eine Weiterführung nach Altmünster geplant. Die beiden Weltkriege verhinderten bzw. verzögerten jedoch die zum Teil baureifen Projekte.

Die Gmundner Straßenbahn überstand die beiden Kriege ohne größere Schäden. Im Jahre 1975 verursachte die Verlegung der Endstation aus dem Zentrum weg zum Franz-Josef-Platz einen Frequenzeinbruch.

Fortschrittliches Denken führte auch zur Einrichtung des Gmundner Verkehrsverbundes im Jahre 1992, indem der Straßenbahn die tragende Rolle des Zubringers zum ÖBB-Bahnhof in Abstimmung mit den neuen Stadtbuslinien zukommt. Die jährlich über 300.000 Fahrgäste sichern dem Stadtverkehr heute auf der bewährten Strecke somit die Grundauslastung.

technische details

Eigentümerin
Gmundner Straßenbahn GmbH


Eröffnung
13.08.1894


Betriebsführung
Stern & Hafferl
Verkehrgesellschaft m.b.H.


Spurweite
1000 mm


Streckenlänge
2,330 km (bis Rathausplatz 2,543 km)


Größte Neigung
10%


Haltestellen
7


Traktion
600 V Gleichstrom


Triebwagen
2 zweiachsige (GM5, GM100)
3 vierachsige (GM8, GM9, GM10)


Fahrgäste pro Jahr
ca. 310 000 Personen


Weichen
8, davon 4 Rückfallweichen mit elektrischer Weichenheizung


Platzkapazität
169 Sitzplätze, 156 Stehplätze


Betriebsart
Taktfahrplan mit 30- bzw. 15- Minutenintervall


Impressionen

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