Die Lokalbahn
von Gmunden nach Vorchdorf

TRAUNSEE
BAHN

GENIESSEN SIE EINE FAHRT
DURCH DIE SCHÖNE LANDSCHAFT
DES VORALPENGEBIETES

Die Traunseebahn verbindet die Bezirkshauptstadt Gmunden mit den Gemeinden Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf und stellt eine wichtige Säule im regionalen Pendler-, Schüler- und Touristenverkehr dar. Mit dem Neubau des Seebahnhofes im Juli und der Verlängerung bis zum Klosterplatz im Dezember 2014 ist die Bahn nun direkt in Zentrumsnähe.

Die Gmundner Innenstadt, Badeanlage, Dampfersteg, Grünbergseilbahn und Gastronomie sind nun bequem und schnell aus den Umlandgemeinden erreichbar. Im März 2016 wurden die neuen Fahrzeuge der Marke Tramlink (Vossloh) und die neue Werkstätte und Remise in Betrieb genommen.

Mit der sich bereits in der Umsetzung befindlichen Durchbindung zur Gmundner Straßenbahn entsteht die stadt.regio.tram. Gmunden-Vorchdorf.

Region Voralpengebiet

Eine Fahrt mit der Traunseebahn führt Sie durch das wunderschöne Voralpengebiet. Bei einer Fahrt, ausgehend von Vorchdorf, können Sie die malerische Landschaft rund um Gmunden erleben. Zahlreiche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten, wie z.B.: eine Wanderung auf den Spuren der Pferdeeisenbahn oder eine Fahrt auf den Grünberg bieten sich in der Region unweit des Traunsees an.

Vorchdorf

Das Schloss Eggenberg beherbergt die Brauerei Eggenberg, welche sich ebenso wie das Schloss bis in das 10. Jahrhundert nachweisen lässt. Das Schloss Hochhaus direkt in der Ortsmitte in Vorchdorf, ist ein nahezu ursprünglich erhaltenes Renaissanceschloss aus der Zeit um 1600, und eines der frühesten Renaissancebauten in Österreich. Dieses Schloss beherbergt heute das Heimatmuseum mitsamt Gastronomie.

Kirchham

Die Gemeinde an der Strecke der Traunseebahn bietet herrliche Lauf-, Wander- und Radstrecken, Reitwanderwege, Spielplätze und eine große Sportanlage sowie eine 18-Loch-Golfanlage im Ortsteil Kampesberg mit sehr anspruchsvollem, hügeligem Gelände. Das Clubgebäude mit Restaurant ist ganzjährig geöffnet.

Gschwandt

Der Ort liegt auf 523 m Höhe in einer hügeligen Landschaft mit Blick auf den Traunstein und das Höllengebirge. Die Pfarrkirche und Schloss Höselberg sind absolut sehenswert. Die kleine Gemeinde bei Gmunden verfügt auch über einen Flugplatz – zugelassen für Motorflugzeuge, Motorsegler und Segelflugzeuge.

Gmunden

Die Bezirkshauptstadt liegt am Nordufer des Traunsees. Neben der wunderschönen Lage direkt am Traunsee mit Blick auf die Berge rund um den Traunstein besticht Gmunden vor allem auch durch sein umfangreiches Sport- und Kulturangebot sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Schulstandort. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist das grün-weiß geflammte Dekor der Gmundner Keramik und die Fernsehserie „Schlosshotel Orth“ aus den 1990er Jahren. Während der k. u. k. Monarchie galt Gmunden als renommierte Sommerfrische, wovon heute noch zahlreiche Villen künden.

ERLEBNIS
ANGEBOTE

Unsere Lokalbahnen bieten nicht nur zeitgemäße Mobilität für Pendler und Schüler. Erleben Sie die Bahnen auch mit unseren Individualprogrammen. Hier finden Sie das Gesamtangebot.

Mehr als 100 Jahre Tradition

Bereits im Jahre 1912 war nach vielen Schwierigkeiten die Verbindung des fruchtbaren Agrarlandes um Vorchdorf mit der schon damals sehr bekannten Kurstadt Gmunden zustande gekommen.

Mit der Bahn kam auch der elektrische Strom aufs Land. Viele Linien, die als Dampfeisenbahn hoffnungslos unrentabel geblieben wären, konnten so verwirklicht werden und das Zeitalter der Postkutsche beenden. Die wohldurchdachten Pläne einer Verbindung der Traunseebahn mit der Straßenbahn in Gmunden scheiterten am ersten Weltkrieg und der Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Dennoch waren beide Bahnen unentbehrlich geworden und sind es heute erst recht.

Seit März 2016 genießen die Fahrgäste auf der Traunseebahn einen besonderen Reisekomfort. Im Zuge des stadt.regio.tram-Projektes wurden die ersten Garnituren geliefert, die sowohl im innerstädtischen Bereich als Straßenbahn und über Land als Regionalbahn unterwegs sind. Die TramLink V3 ist die augenblicklich modernste Straßenbahn Europas. Die Garnituren werden auch für den Betrieb auf der Attergaubahn eingesetzt.

VON DEN ANFÄNGEN IN DIE ZUKUNFT

1895

gab es die ersten Planungen eine Lokalbahn zwischen Gmunden – Vorchdorf und Pettenbach zu bauen. Zu diesem Zeitpunkt war auch schon eine Verbindung zur Gmundner Straßenbahn geplant. Nach der Erteilung der Vorkonzession schlief das Projekt jedoch wieder ein.

1903

ging die Lokalbahn Lambach – Vorchdorf-Eggenberg (Vorchdorfer Bahn) in Betrieb.

1905

wurden Überlegungen zur Errichtung einer „gleislosen Bahn“ (O-Bus) angestellt, jedoch verhinderte der schlechte Straßenzustand das Projekt

1908

überlegte man, Vorchdorf an den Bezirk Wels anzuschließen. Um dies zu verhindern, berief sich die Gemeinde Gmunden auf die 13 Jahre alte Vorkonzession und begann mit den Planungen der Bahn.

1911

wurde die Konzession erteilt und das Projekt zur Verbindung mit der Straßenbahn bewilligt. Im Mai des selben Jahres wurden die Bauarbeiten begonnen.

1912

Im März erfolgte die Eröffnung der Bahn mit zwei Motorwagen und zwei Beiwagen. Täglich verkehrten vier Zugpaare, an Markttagen fünf Zugpaare.

1921

wurde aufgrund des großen Erfolgs ein zusätzlicher Triebwagen beschafft, der heutige Nostalgietriebwagen ET 23 103.

1932

wurde die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckende Lokalbahn Lambach-Vorchdorf-Eggenberg übernommen. Dies war der Beginn zur Schaffung des Betriebszentrums Vorchdorf, der 1942 mit dem Bau der  Hauptwerkstätte abgeschlossen war.

1946

wurde letztmalig der Versuch unternommen, die Bahn in das Almtal zu verlängern.

1962

kamen aus Deutschland die ersten vierachsigen Triebwagen von der Rheinbahn, welche eine wesentliche Verbesserung des Komforts brachten.

1973

wurde der Bahnhof Traundorf eine unbesetzte Haltestelle, seither ist nur noch in Vorchdorf ein Fahrdienstleiter tätig.

1975

wurden die Schweizer Beiwagen in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde der Posttransport eingestellt.

1982

begann die Modernisierung mit der Inbetriebnahme der Triebwagen ET 23 105 und 106 von der Trogenerbahn aus der Schweiz.

1997

kamen die Triebwagen von der Wynental- und Suhrentalbahn (WSB) aus der Schweiz zur Lokalbahn, die bis 2011 die Hauptlast des Verkehrs trugen.

2003

wurde das Zugleitsystem probeweise in Betrieb genommen.

2007

ging das Zugleitsystem (ZLS) in Vollbetrieb.

2008

fanden Testfahrten mit einem Triebwagen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) auf der Lokalbahn statt und es erfolgte die Inbetriebnahme der ersten neuen Standardhaltestelle Unterm Wald.

2009

wurde die Streckenbegradigung Kirchham durchgeführt.

2011

ging das erste IVB-Leihfahrzeug in Betrieb, dem im Frühling 2012
ein zweites folgte. Erstmals konnte eine Fahrzeit von rund 26 Minuten zwischen den Endstationen erreicht werden. Die Fahrgastzahlen sind in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen.

impressionen

Probe1 Probe2

Newsletteranmeldung

Wir informieren Sie regelmäßig über Schienenersatzverkehre, Angebote und Sonderfahrpläne sowie Aktuelles aus dem Unternehmen.

weiblichmännlich