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12. April 2016

Düsenstrahlverfahren führte bei einzelnen Gebäuden zu oberflächlichen Schäden

Das im Zuge der Errichtung der Straßenbahn durchgeführte Düsenstrahlverfahren zur Absicherung der Fundamente ist mittlerweile abgeschlossen. Im Bereich der Theatergasse entstanden bei einzelnen Häusern Risse bzw. haben sich bestehende Risse erweitert.

Um Schäden während der Bauarbeiten und auch beim späteren Betrieb der Straßenbahn zu verhindern, verstärkte man die bestehenden Fundamente mit Zement-Injektionen. „Die Häuser in der Gmundner Innenstadt stehen auf einem sehr feinkörnigen Boden, der bei mechanischen Belastungen zu Setzungen neigt. Das Düsenstrahlverfahren haben nun vereinzelt zu Setzungen geführt, die in Folge Risse entstehen ließen“, fasst der mit der Überwachung beauftragte Geologe Andreas Bammer die Geschehnisse zusammen. Dafür sind zwischen Graben und Kammerhofgasse insgesamt 29 Messbolzen zur Setzungsmessung sowie drei Geräte zur Überwachung der auftretenden Schwingungen eingerichtet, um bereits kleinste Bewegungen feststellen zu können. Aufgrund der dringend notwendigen Kanalarbeiten musste in der Theatergasse deutlich tiefer gegraben werden, was für die Fundamente belastender ist. „Im Endeffekt wird sich aber die Situation durch das Düsenstrahlverfahren für die Gebäude in Gmunden verbessern“, ergänzt Bammer.

Nur leicht sanierbare Schäden an Gebäuden
Franz Zach, von den Immobilieneigentümern beauftragter Prüfstatiker gibt Entwarnung: „Die Setzungen liegen im Mittel bei 5,5 mm und haben nur zu oberflächlichen Schäden geführt, die keinerlei Gefährdung der Standfestigkeit der Gebäude nach sich ziehen. Auch wird der Wert der Immobilie dadurch nicht negativ beeinflusst.“ Bei den Bauarbeiten im Bereich Franz-Josef-Platz kam es mit dem selben Verfahren zu keinen Schäden. Mit dem Düsenstrahlverfahren ist, wie im letzten Bauabschnitt, die Firma Keller Grundbau beauftragt. „Wir haben alle technischen Möglichkeiten im Vorfeld optimal ausgeschöpft. Die Tatsache aber, dass in der Theatergasse teilweise 5-stöckige Gebäude sind, deutlich näher an den Häusern gearbeitet wurde und die Bodenverhältnisse sehr schwierig sind führte zu den Setzungen. Je weiter wir in Richtung Rathausplatz kamen, desto günstiger wurden die Verhältnisse wieder“, erläutert Johannes Zauner von Keller Grundbau die Vorgehensweise. Erschwert wird die Arbeit durch die Tatsache, dass die von vornherein schon sensiblen Böden lokal sehr unterschiedlich ausgebildet sind. Laut Prüfstatiker Zach werden die intensiven Messungen und Kontrollen weiterhin fortgeführt.

Alle Schäden werden nach Beendigung der Bauarbeiten beseitigt
Wie uns der Bauherr Stern & Hafferl Verkehr bestätigt, werden alle durch die Bauarbeiten an den Gebäuden aufgetretenen Schäden beseitigt. Im Zuge eines umfangreichen Beweissicherungsverfahrens wurden die Gebäude vor Baubeginn detailliert analysiert und untersucht, so dass entstandene Schäden leicht feststellbar sind. „Für die Schadensregulierung gibt es entsprechende Versicherungen. Etwaige durch die Bauarbeiten verursachten Schäden werden schnell und unbürokratisch beseitigt,“ verspricht Günter Neumann, Geschäftsführer von Stern & Hafferl Verkehr.

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