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29. April 2016

SRT-Baustelle: Zwischenbilanz des Handels positiver als angenommen

Im Februar starteten die Arbeiten am aktuellen Baulos. Die Erreichbarkeit der Innenstadt ist aus allen Richtungen möglich. Ausreichend Parkplätze, die Gratisparkaktionen und frequenzunterstützende Marketingmaßnahmen dürften die Situation der Geschäfte verbessern.

„Zweifelsohne spüre ich einen Rückgang bei den Kunden. Mit dem habe ich gerechnet. Die durch die Einsprüche verursachten Verzögerungen und die damit verbundene Abänderung der Bauphasen machen mir eher zu schaffen, da der Einkauf für die Frühjahrssaison einfach anders geplant war,“ berichtet Gabriella Mader von Gabriella Exklusiv. Sie gehört zu jenen Betrieben, die ihr Geschäft direkt an der SRT-Trasse haben. „Der Blick auf die Baustelle stimmt mich aber positiv, da ich glaube, dass das Ganze eine Aufwertung für Gmunden bringen wird“. Immer wieder hört man, dass es dank der Stammkundentreue nicht zu den teilweise befürchteten Umsatzeinbrüchen kommt. Am ehesten leiden Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs und Impulskaufsortimenten. Durchwegs positiv sehen die Geschäftsleute die verkehrsberuhigte Situation und das damit verbundene, neue Shoppingerlebnis in der Innenstadt. Die Durchfahrt für den Individualverkehr muss immer gewährleistet sein, eine Begegnungszone oder ähnliche Maßnahmen, die für weniger Durchzugsverkehr sorgen, wäre aber wünschenswert, lautet die vorherrschende Meinung.

Nicht ganz so stark betroffen sind Betriebe abseits der Bautrasse. Für Mario Zauner von Optik Aichinger verliefen der März und April des Jahres sehr positiv. „Lediglich beim Baubeginn im Februar waren die Menschen etwas verunsichert und haben Termine abgesagt, da sie der Meinung waren, nicht mehr in die Stadt zu kommen. Das hat sich mittlerweile aber wieder gelegt.“ Bärbel Scherer von Hutchison & Scherer ergänzt: „ Ich persönlich merke von der Baustelle weniger, als ich gedacht habe. Die unterstützenden Stadmarketingaktivitäten wie das Magazin und die Thementage zeigen ebenfalls Wirkung. Mich freut die spürbare Unterstützung unserer Kunden und der Gmundner Bevölkerung für die Situation und möchte mich dafür recht herzlich bedanken.“ Am Ostufer sprachen wir mit Maria Reingruber vom gleichnamigen Trachtenhaus: „Die Frequenz in der Gmundner Innenstadt war schon vor der SRT-Baustelle nicht umwerfend. Viele unserer Kunden kommen aber von außerhalb und finden uns trotz der Verkehrsbehinderungen.“

Erreichbarkeit garantiert
Die Baustelle beeinträchtigt die Erreichbarkeit der Innenstadt und der Geschäfte nicht. Unterstützend wirkt auch, dass in der Tiefgarage die erste Stunde kostenlos ist und am Samstag in den Kurzparkzonen drei Stunden Gratisparken von den Stadtverantwortlichen ermöglicht wird. Der Rathausplatz wird bis zum Ende der Bauarbeiten am 22. Juli als Parkfläche weiterhin zur Verfügung stehen.

In einem ist sich die Gmundner Kaufmannschaft und Touristik aber einig: Die Innenstadt, das vielfältige Angebot und das Flair sind in jedem Fall einen Besuch wert.

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