S-Bahn OÖ Tag: Am 19. September 2020 fährt ganz Oberösterreich gratis mit der S-Bahn

S-Bahn OÖ Tag: Am 19. September 2020 fährt ganz Oberösterreich gratis mit der S-Bahn 1024 768 Stern & Hafferl Verkehr

S-Bahn OÖ Tag

Am 19. September 2020 fährt ganz Oberösterreich gratis mit der S-Bahn

Am Samstag, den 19. September 2020, ist S-Bahn Tag in Oberösterreich. Die Nutzung der S-Bahn OÖ ist an diesem Tag gratis. Fahrgäste können an jeder beliebigen Haltestelle auf allen fünf S-Bahn OÖ Linien kostenlos einsteigen bzw. aussteigen – einen ganzen Tag lang, so oft sie möchten und ganz ohne Ticket.
Die S-Bahn OÖ ist eines der wichtigsten Nahverkehrsmittel in Oberösterreich. Seit 2016 ist das Projekt „auf Schiene“ und immer mehr Fahrgäste nutzen die fünf S-Bahn OÖ Linien, um von Steyr/Garsten, Wels, Kirchdorf, Pregarten und Eferding nach Linz und wieder zurück zu fahren: entspannt, umweltschonend, staufrei und vor allem sicher.

„Einsteigen & testen, bitte!“ Am 19. September 2020 findet im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche in Oberösterreich der S-Bahn Tag statt. An diesem Samstag besteht die Möglichkeit, alle fünf Linien der S-Bahn OÖ kostenlos zu nutzen. Ob für einen Ausflug zum Shoppen in Linz oder zum Wandern in Kirchdorf – die Fahrgäste können an jeder beliebigen Haltestelle ein- und aussteigen. Und das völlig kostenlos, einen ganzen Tag lang, so oft sie möchten und ganz ohne Ticket
„Wir laden alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher ein, die S-Bahn zu testen und so die vielen Vorteile zu ‚erfahren‘ “, so Herbert Kubasta, Geschäftsführer der OÖ Verkehrsverbund Gesellschaft.
Fünf S-Bahn Linien fahren im Viertel-, Halb- oder Stundentakt durch Oberösterreich – von Montag bis Sonntag von 05:30 bis 23:30 Uhr:

  • S1 WestStrecke Ost: Linz Hbf – St. Valentin – Steyr – Garsten
  • S2 Weststrecke West: Linz Hbf – Wels
  • S3 Summeraubahn: Linz Hbf – Pregarten
  • S4 Pyhrnbahn: Linz Hbf – Kremsmünster – Kirchdorf
  • S5 Linzer Lokalbahn: Linz Hbf – Eferding

Der OÖ Verkehrsverbund hat zahlreiche Ausflugstipps für den S-Bahn OÖ Tag auf seiner Website vorbereitet. Ob Shopping-Ausflug nach Linz oder Wels, Wander-Ausflug nach Pregarten oder Kirchdorf, Besichtigung des Stifts Kremsmünster oder der Bio-Käserei in Schlierbach, Besuch der Brot-Erlebniswelt in Asten oder des Ars-Electronica-Centers in Linz: Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Erlebnisdestinationen sind mit der S-Bahn OÖ rasch und am 19. September sogar völlig kostenlos zu erreichen.

Immer mehr Menschen nutzen jährlich das Schienennetz der S-Bahn OÖ
Im Dezember 2016 startete die S-Bahn in Oberösterreich. Seit der Einführung verbuchte der OÖ Verkehrsverbund auf den S-Bahn OÖ Linien 1, 2, 3 und 4 eine sehr erfreuliche Steigerung von rund 8 Prozent auf knapp 8 Millionen Fahrgäste im Jahr 2019. Im selben Zeitraum ist die Zahl der Fahrgäste auf der Linie S5 um rund 9 Prozent angestiegen.

„Ein stark aufgestellter Öffentlicher Nahverkehr ist einer der strategischen Schlüssel-faktoren für die weitere Entwicklung eines modernen Ballungsraumes und für die Erreichung der Ziele des Mobilitätsleitbildes des Landes OÖ und der Stadt Linz. Seit Dezember 2016 bildet die S-Bahn OÖ das Rückgrat der Mobilitätsstrategie und steht gleichzeitig für den weiteren Ausbau des Öffentlichen Verkehrs in Oberösterreich. Ich bin mit der Entwicklung der Fahrgastzahlen der S-Bahn OÖ sehr zufrieden. Darauf möchten wir aufbauen, um das Netz der S-Bahn OÖ langfristig weiter auszubauen“, so Günther Steinkellner, Landesrat für Infrastruktur.
Paul Sonnleitner, Regionalmanager OÖ der ÖBB-Personenverkehr AG: „Die sehr hohe Zufriedenheit unserer Kunden mit der S-Bahn OÖ freut uns sehr und zeigt, dass wir mit unserer Qualitäts- und Modernisierungsoffensive am richtigen Weg sind. Der S-Bahn Tag in Oberösterreich ist vor allem für Autofahrer die beste Gelegenheit, das umfangreiche Angebot der ÖBB und des OÖ Verkehrsverbundes auf den oö. Bahnstrecken kennenzulernen und künftig auf die umweltfreundliche Bahn umzusteigen.“

Einfach, staufrei, entspannt und umweltschonend unterwegs – mit der S-Bahn in Oberösterreich
Ob Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler, Seniorinnen und Senioren oder Ausflugs-Reisende – sie alle wissen um die Vorteile der S-Bahn OÖ:

Staufrei und entspannt in die Arbeit und Schule – im Stundentakt:
Die S-Bahn OÖ bietet eine fixe tägliche Zugverbindung im Stundentakt, von Montag bis Sonntag, von 5:30 Uhr bis ca. 23:30 Uhr, jede Stunde zur gleichen Minute. Zu den Hauptverkehrszeiten fahren die Züge auch im Halb- oder Viertelstundentakt. Schon ab den frühen Morgenstunden steht eine tägliche Anbindung von und nach Linz zur Verfügung. Die Fahrgäste erreichen staufrei den Linzer Hauptbahnhof, die Regionalbusse und das städtische Straßenbahn- und Busangebot und starten ganz entspannt in ihren Tag.

Auf das Auto verzichten – Geld sparen:
Die tägliche Fahrt mit dem Auto ist teuer. Die Fahrgäste der S-Bahn OÖ sparen mit jeder Fahrt bares Geld, da keine Kosten für Treibstoffverbrauch, Erhaltung oder Parkgebühren anfallen.

Kostengünstig unterwegs – mit jeder OÖVV Fahrkarte:
Die S-Bahn OÖ gehört zum Streckennetz des OÖ Verkehrsverbundes. Mit jeder OÖVV Fahrkarte (z. B. Jahreskarte, Semesterkarte, Jugendticket-Netz, Freizeit-Ticket OÖ, Einzelfahrschein etc.) kann man die S-Bahn OÖ kostengünstig nutzen. Die Fahrkarten gibt es in der OÖVV INFO App, an den Ticketschaltern, Ticketautomaten, im Online-Ticket-Shop der ÖBB, oder entlang der S5 (Linzer Lokalbahn) direkt im Fahrzeug bei den Schaffnerinnen und Schaffnern zu kaufen. Jahreskarten, Semesterkarten, das Jugendticket-Netz und Schüler- und Lehrlings-Tickets können ausschließlich beim OÖ Verkehrsverbund bestellt werden. Neben der Möglichkeit online Tickets zu kaufen, gibt die OÖVV INFO App den Fahrgästen auch Auskunft über den Fahrplan der S-Bahn OÖ-Linien und natürlich auch aller anderer öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Zukunft der Mobilität ist umweltschonend – genau wie die S-Bahn OÖ:
Steigt ein Fahrgast in die S-Bahn OÖ ein und verzichtet auf das Auto, werden jedes Mal durchschnittlich 80 Prozent an CO2 – Emissionen gespart. Wer Zug fährt, schützt das Klima und unseren Planeten und das ist zu Zeiten des ökologischen Umdenkens für immer mehr Menschen ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Organisation ihrer Mobilität und der Wahl ihrer Verkehrsmittel. Um auch überregional eine unkomplizierte und umweltfreundliche Weiterreise der Fahrgäste zu gewährleisten, sind die Fahrpläne der S-Bahn OÖ Linien auf die An- bzw. Abfahrtszeiten der ÖBB und der WESTbahn abgestimmt.

Sicher und verlässlich mobil:
Die S-Bahn OÖ ist nicht nur eines der verlässlichsten und pünktlichsten Verkehrsmit-tel, sondern auch besonders sicher. Erwachsene und Kinder bewegen sich nicht im Straßenverkehr und gelangen entspannt und sicher an ihr Ziel.
Natürlich achten der OÖVV und die Verkehrsunternehmen bei den S-Bahn Linien in Oberösterreich auch sehr sorgfältig auf die gesundheitliche Sicherheit der Fahrgäste. So werden zum Beispiel die Züge der ÖBB zusätzlich zu den herkömmlichen gründli-chen Reinigungszyklen einer Reinigung mit Desinfektionsmitteln unterzogen. Beson-deres Augenmerk wird dabei auf alle Oberflächen gelegt, mit denen die Fahrgäste be-sonders in Kontakt kommen wie z.B. Haltegriffe, Klapptische, Taster, WC etc.. Diese verstärkte Reinigung erfolgt nicht nur im stehenden Zug sondern auch durch Reinigungsteams, die sich während der Fahrt um diese häufig benutzten Oberflächen kümmern. Zusätzlich wird über alle Kanäle auf die Einhaltung der MNS-Pflicht hingewiesen.

Ausbau des S-Bahn-Netzes in Oberösterreich
Mittel- und langfristig sind weitere Aufwertungen des S-Bahn Systems in Oberösterreich vorgesehen.
Dazu zählt allen voran die Verdichtung des Fahrplanangebots, da dies den Fahrgästen besonders wichtig ist, wie aktuelle Umfragen deutlich machen. Die Grundlage dafür ist der Ausbau der Bahnstrecken, vor allem der viergleisige Westbahnausbau.
„Wir planen die Erweiterung der S-Bahn OÖ um zwei neue Linien. So soll die Mühlkreisbahn zum Linzer Hauptbahnhof durchgebunden (S6) und eine neue Stadtbahn in Richtung Gallneukirchen/Pregarten (S7) gebaut werden“, unterstreicht Infrastruktur-landesrat Günther Steinkellner seine Zukunftspläne und fügt hinzu: „Beide Stadtbah-nen führen direkt durch die Landeshauptstadt und enden am Linzer Hauptbahnhof. Damit ergeben sich attraktive innerstädtische Umstiegsmöglichkeiten und rasche Verbindungen“. Prognostiziert werden für beide Stadtbahnen rund 23.000 Fahrgäste täglich.

„Diese Erweiterungen im S-Bahn-System sind essentiell wichtig für den Öffentlichen Verkehr in Oberösterreich und werden von uns voll und ganz unterstützt! Alleine die staufreie direkte Verbindung vom Hauptbahnhof bis zur Universität in nur etwas mehr als einer viertel Stunde Fahrzeit würde schon erheblich mehr Fahrgäste von einem Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr überzeugen“, zeigt sich Herbert Kubasta, Ge-schäftsführer der OÖ Verkehrsverbund Gesellschaft, überzeugt von den Plänen.
Auch die Modernisierung der Garnituren der S-Bahn OÖ steht im Fokus: Die soge-nannten „TramTrains“ werden künftig auf der Vorchdorfer Bahn und der LILO-Strecke (S5) zum Einsatz kommen. Weitere Anschaffungen sollen für die erste Etappe der S-Bahn OÖ Linie S7 vom Linzer Hauptbahnhof zur Kepler-Uni und auf der Mühlkreis-bahnverlängerung in Richtung Linzer Hauptbahnhof (S6) folgen. Als Leichtzüge kön-nen „TramTrains“ außerhalb des Stadtgebiets Geschwindigkeiten von 100 km/h erzie-len. Innerstädtisch fungieren die Fahrzeuge als Straßenbahn. Neben den Erweiterun-gen ist auch eine Attraktivierung der Haltestellen im langfristigen Plan enthalten.

„Es muss klar sein, dass die Ausbau- und Attraktivierungsmaßnahmen essentiell dafür sind, um mehr Menschen für den Öffentlichen Verkehr und somit für nachhaltige Mo-bilität zu begeistern. Dies ist natürlich mit einem erheblichen finanziellen Aufwand ver-bunden. Das Investitionsvolumen, das wir für den Infrastrukturausbau benötigen, darf nicht durch die Einführung von günstigen Jahresnetzkarten wie dem 1-2-3-Ticket ge-fährdet werden. Der so wichtige Mobilitätswandel, der das oberste Ziel unserer Mobi-litätsinitiative ist, wird uns nur mit einem überzeugenden Verkehrsangebot gelingen und ist nicht alleine durch Tarifsenkungen zu schaffen“, so Steinkellner abschließend.

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