Stern & Hafferl Verkehr hat an der Eisenbahnkreuzung in der Johann-Beer-Straße in St. Georgen im Attergau eine neue Vollschrankenanlage mit Lichtzeichen in Betrieb genommen. Die zusätzliche technische Sicherung erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Modernisierung der regionalen Bahninfrastruktur.
Die Eisenbahnkreuzung der Atterseebahn war bisher durch eine Lichtzeichenanlage gesichert. Nach mehreren Unfällen wurde die Situation von der zuständigen Eisenbahnbehörde erneut eingehend geprüft und eine zusätzliche Sicherung durch eine Vollschrankenanlage festgelegt. Die Bauarbeiten sind nun abgeschlossen und die neue Anlage ist in Betrieb.
„Mit der neuen Vollschrankenanlage wird die Eisenbahnkreuzung in St. Georgen auf einen modernen Sicherheitsstandard gebracht. Solche Investitionen zeigen, wie wichtig die laufende Weiterentwicklung unserer regionalen Bahninfrastruktur ist. Davon profitieren sowohl der öffentliche Verkehr als auch alle, die diese Kreuzung täglich nutzen“, betont Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner.
Seit 2020 kam es an der Eisenbahnkreuzung zu drei Kollisionen zwischen Zügen und Kraftfahrzeugen – im Mai 2020, im September 2022 und zuletzt im März 2024. Bei allen drei Unfällen wurden Personen verletzt, teilweise entstand zudem erheblicher Sachschaden. Mit der zusätzlichen Schrankenanlage wird nun eine weitere physische Barriere geschaffen, um das Einfahren in die Eisenbahnkreuzung bei herannahenden Zügen zu verhindern.
„Wir sind sehr froh, dass diese zusätzliche Sicherungsmaßnahme nun verwirklicht werden konnte. Unser Dank gilt dem Land Oberösterreich, dem Bund und insbesondere der Marktgemeinde St. Georgen im Attergau als Straßenerhalter. Mit der neuen Vollschrankenanlage erhöhen wir die Sicherheit an dieser Eisenbahnkreuzung deutlich und schaffen eine wichtige Voraussetzung dafür, dass schwere Unfälle, wie wir sie hier in der Vergangenheit leider erleben mussten, künftig vermieden werden können“, betont Günter Neumann, Geschäftsführer von Stern & Hafferl Verkehr.
In die neue Vollschrankenanlage mit Lichtzeichen wurden gemäß Finanzierungsübereinkommen insgesamt rund 539.000 Euro investiert. Die Umsetzung erfolgte durch Stern & Hafferl Verkehr mit finanzieller Unterstützung des Landes Oberösterreich, des Bundes und der Marktgemeinde St. Georgen im Attergau. Die Investition ist ein weiterer Beitrag zur kontinuierlichen Modernisierung der regionalen Bahninfrastruktur und zur Verbesserung der Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen.
Für die Errichtung der neuen Anlage war eine vollständige Sperre der Eisenbahnkreuzung erforderlich. Stern & Hafferl Verkehr bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmern und insbesondere bei den Anrainern für ihr Verständnis während der Bauarbeiten. Ein besonderer Dank gilt jenen Grundstückseigentümer, die der Errichtung notwendiger Signale auf ihren Grundstücken zugestimmt und damit die Umsetzung der neuen Sicherungsanlage unterstützt haben.
Mit Abschluss der Arbeiten ist die Eisenbahnkreuzung in der Johann-Beer-Straße seit 4. September 2026 wieder für den Verkehr freigegeben.