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gemeinsam SICHER unterwegs

Unsere Lokalbahnen verbinden Menschen, Gemeinden und Regionen – zuverlässig, nachhaltig und sicher. Jeden Tag vertrauen uns viele Fahrgäste ihren Weg an. Dafür setzen wir auf moderne Technik, klare Signale und gut geschulte Teams.

Gleichzeitig zählt rund um Bahn und Gleis oft ein ganz kleiner Moment mehr: ein aufmerksamer Blick, ein kurzer Check beim Übergang, ein Schritt Abstand am Bahnsteig.

Achtsamkeit im Straßenverkehr.
Achtsamkeit am Bahnübergang.
Achtsamkeit füreinander.

Denn manchmal bewegt genau das Leben – deines und das der anderen.

WIR BEWEGEN MENSCHEN – gemeinsam, sicher, ans Ziel.

Hier zählt der richtige Moment.

Züge sind oft leiser als erwartet, besonders auf freier Strecke.
Gleichzeitig ist der Bremsweg auf Schienen lang – sehr lang. Ein Zug kann nicht abrupt stehen bleiben und auch nicht ausweichen.

Tipps:

  • Vor dem Übergang kurz den Blick heben – auch wenn

    es ruhig wirkt.

  • Bei blinkendem Licht oder geschlossener Schranke:

    stehen bleiben.

  • Lieber einmal mehr warten, als einmal zu wenig schauen.

Die ruhigsten Signale sind die wichtigsten.

Blinkende Signale und Schranken zeigen uns klar, wann ein Zug kommt. Sie sind die freundlichen Erinnerungen im Alltag – und machen gefährliche Momente vermeidbar.

Tipps:

  • Schon beim ersten Blinken Tempo rausnehmen und aufmerksam

    bleiben.

  • Keine riskanten „Ich schaff das noch“-

    Momente eingehen.

  • Leichte Dinge (Schirm, Taschen, lose

    Kleidung) gut festhalten.

roter Pfeil abgesoftet

~ 240

verschiedene
Ausbildungen / Jahr

82

Schulungen
Baureihen / Zugsicherungssysteme

~ 20

ausgebildete
Triebfahrzeugführer:innen / Jahr

Ein Schritt zurück. Ein Moment Sicherheit.

Die Sicherheitslinie markiert den Bereich, ab dem Luftdruck und Sog eines einfahrenden Zuges überraschend stark sein können. Das passiert schnell und oft unbemerkt. Der Bahnsteig ist für viele ein vertrauter Ort: warten, einsteigen, weiterfahren. Gerade weil hier vieles automatisch passiert, lohnt sich ein kurzer Moment bewusster Aufmerksamkeit. Kleine Entscheidungen machen einen großen Unterschied. Warten verleitet oft zum

Tipps:

  • Abstand hält auf der sicheren Seite: Hinter der Sicherheitslinie warten schafft Platz und Überblick
  • Aufmerksamkeit statt Ablenkung: Handy, Kopfhörer oder Gespräche lassen die Zeit schneller vergehen, nehmen aber leicht die Aufmerksamkeit.
  • Geduld zahlt sich aus: Wenn der Zug einfährt, ist Ruhe wichtiger als Eile. Hektisches Laufen oder Drängeln erhöht das Risiko – ein geordneter Ablauf beim Ein- und Aussteigen schützt alle.
  • Kinder und Jugendliche im Blick: Für Kinder und Jugendliche kann das Warten schnell langweilig werden. Eine feste Hand, klare Absprachen und Aufmerksamkeit helfen, impulsive Bewegungen am Bahnsteig zu vermeiden.
  • Gemeinsam Verantwortung übernehmen: Aufeinander achten, Platz lassen und mitdenken – Sicherheit entsteht dort, wo Rücksicht selbstverständlich ist.

Gemeinsam sicher unterwegs – weil ein bewusster Moment am Bahnsteig viel bewirken kann.

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Wenn Dinge rollen, lieber stoppen statt nachspringen.

Bälle, Flaschen oder Taschen rollen manchmal Richtung Gleis – ohne Absicht, ohne Warnung. Genau hier passieren oft die unterschätzten Risiko-Momente.

Ein Handy rutscht aus der Hand, der Schlüssel fällt, ein Spielzeug landet im Gleis. Reflexartig möchte man zugreifen – schließlich dauert es nur eine Sekunde. Genau diese Sekunde kann jedoch gefährlich werden.

Kleines kann Großes auslösen
Gegenstände auf Schienen oder nah an der Trasse können den Zuglauf stören oder durch Bewegung plötzlich weggeschleudert werden. Oft passiert das ohne böse Absicht: Wind, unachtsames Abstellen, offene Taschen oder verlorene Dinge.

Tipps:

  • Lass es liegen – So verständlich der Impuls ist: Der Gleisbereich ist kein sicherer Ort. Züge können schneller und leiser da sein, als man erwartet – oft ohne Vorwarnung.
  • Hol dir Unterstützung – Melde dich beim Bahnpersonal oder ruf uns an. Unsere Mitarbeiter:innen sind dafür da, zu helfen und holen verlorene Gegenstände sicher für dich zurück.
  • Dein Leben geht vor – Nichts, was in den Gleisbereich fällt, ist so wichtig wie deine Sicherheit. Gegenstände lassen sich ersetzen – Menschen nicht.
  • Aufeinander achten – gemeinsam schneller reagieren – Vor allem bei Kindern und Jugendlichen und älteren Persone
  • Abstand halten, auch beim Fotografieren oder Filmen.
  • Bahngelände nicht als Abkürzung nutzen.
  • Für das Queren nur die vorgesehenen Übergänge verwenden.

SICHER schlechte Idee? Dann lieber bleiben lassen. Gemeinsam schauen wir aufeinander.

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Ein Ort, der Aufmerksamkeit braucht.

Bahnanlagen sind faszinierend – Züge, Gleise, Technik. Gerade deshalb ist es wichtig, sie als das zu sehen, was sie sind: ein Verkehrsbereich und kein Aufenthalts- oder Spielort. Ein paar bewusste Entscheidungen helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden.

Tipps:

  • Gleise und Bahnbereich bewusst nutzen – Der Gleisbereich ist kein Aufenthaltsort. Auf Schienen zu gehen oder sich in ihrer Nähe aufzuhalten ist gefährlich – Züge können jederzeit und oft schneller als erwartet unterwegs sein.
  • Kein Spielen am Bahnsteig – Fußball, Fangen oder Herumtoben gehört nicht an den Bahnsteig. Bewegung in der Nähe der Gleise lenkt ab und kann schnell unkontrolliert werden.
  • Abstand bewahren – Hinter der Sicherheitslinie warten sorgt für Übersicht und schützt – auch dann, wenn es voller oder unruhiger wird.
  • Vorbild sein und aufmerksam bleiben – Kinder und Jugendliche orientieren sich an ihrem Umfeld. Klare Regeln, kurze Hinweise und gemeinsames Warten helfen, impulsives Verhalten zu vermeiden.
  • E-Scooter und Fahrräder am Bahnsteig schieben – Bahnsteige sind keine Fahrflächen. Wer mit dem E-Scooter oder dem Fahrrad unterwegs ist, steigt im Bahnsteigbereich ab und schiebt. So bleiben Wege frei, übersichtlich und sicher für alle.
  • Rücksicht macht den Unterschied – Ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Scooter: Aufmerksamkeit, langsames Tempo und gegenseitige Rücksicht sorgen für ein sicheres Miteinander.

gemeinsam SICHER unterwegs – weil Aufmerksamkeit dort zählt, wo viele Wege zusammenkommen.

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Mutproben enden hier.

Züge üben eine besondere Faszination aus. Hoch hinaufzuklettern, ein außergewöhnliches Foto zu machen oder sich selbst etwas zu beweisen – gerade als Mutprobe oder persönliche Challenge wirkt das manchmal verlockend. Was dabei oft vergessen wird: Der Bahnbereich ist kein Ort für Experimente.

Tipps:

  • Züge sind kein Aufenthaltsort – Auf oder zwischen Zügen Platz zu nehmen ist extrem gefährlich – auch dann, wenn kein Zug fährt. Bahnanlagen sind Arbeits- und Verkehrsbereiche.
  • Unsichtbare Gefahr über dem Zug – Zwischen Zug und Oberstromleitung herrscht hohe Spannung. Sie wirkt nicht nur bei Berührung – bereits Nähe kann lebensgefährlich sein. Diese Gefahr ist nicht sichtbar und wird oft unterschätzt.
  • Eine Sekunde kann alles verändern – Was wie ein kurzer Moment aussieht, kann schwere Folgen haben. Kein Foto, kein Video und keine Mutprobe ist es wert, dieses Risiko einzugehen.
  • Stärke zeigt sich im Nein-Sagen – Mut bedeutet nicht, Grenzen zu überschreiten – sondern sie zu erkennen. Wer auf sich und andere achtet, trifft die richtige Entscheidung.

Gemeinsam sicher unterwegs – weil echtes Können darin liegt, Gefahren zu vermeiden.

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Ihr Ansprechpartner

Roland Stegner

Stegner Roland ein Mitarbeiter der Schulungseinrichtung